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Hilfe, ein Priester!
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 Hilfe, ein Priester!

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Andy Lehmann

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BeitragThema: Hilfe, ein Priester!    Do 17 Sep 2015 - 20:22

Ich mußte unbedingt weitersuchen. Danecker konnte jedenfalls nicht verschwunden sein. Vielleicht gab es hier ja auch irgendwo ein Seminarzentrum. Ich wußte, daß der Ring seinen Ursprung schließlich in Amerika hatte. Also war es zumindestens eine Möglichkeit. Ich würde mich schon würdig erweisen, das war klar. Und ich würde alles tun, um die höchste Bewusstseinsstufe zu erlangen. Nicht mehr lange und ich war endlich bereit, die höhere Weihe zu empfangen. Ich ging nun durch die fremde Stadt und fühlte mich ohne Danecker etwas unsicher und ohne Halt. Mir fehlte der Zusammenhalt der Gruppe. Eigentlich hätte hier alles besser werden sollen, aber stattdessen fühlte ich mich schlechter. Ich fühlte mich auch noch ein bißchen erschöpft wegen der angeblichen Vergiftung. Aber auch da würde ich sicher bald Antworten erhalten, sobald Danecker auftauchte. Ich kam jetzt an einer Kirche vorbei. Ich wußte nicht warum, aber ich mußte hineingehen. Und ohne es zu wollen, mußte ich an meine Hochzeit im Berliner Dom denken. Seitdem war ich in keiner Kirche mehr gewesen.

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Katharine Devue

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Tief im dunkeln der Nacht

BeitragThema: Re: Hilfe, ein Priester!    Sa 19 Sep 2015 - 18:21

Katharine war lange Zeit nicht mehr draußen gewesen. Ihre Karriere als Opernsängerin hatte sie vor sehr langer Zeit aufgegeben auch wenn sie berühmt gewesen war. Sie war dadurch sehr vermögend geworden, doch sie zeigte es nicht unbedingt, auch wenn sie gerne schöne Kleider trug, selbst im Winter. An diesem Abend trug sie ein blaues kurzes Kleid mit langen Ärmeln und um ihren Hals einen weißen Schal, welcher ihre Bissnarbe verdeckte. Sie trug eine dunkle Strumpfhose und blaue Pumps. Man sah es nicht direkt, aber sie humpelte aufgrund einer alten Verletzung ganz leicht.

Sie war diesen Abend außerhalb ihres Anwesens, weil sie keine andere Wahl hatte. Ihre Hausangestellten hatten heute ihren freien Tag und Katharine musste feststellen, dass sie keine Vorräte mehr an Blutkonserven hatte. Sie musste also gezwungenermaßen sich selbst darum kümmern. Sie kam an einer Kirche vorbei. Sie war zwar religiös erzogen worden und ging auch in die Kirche, jedoch tat sie dies nur höchst selten Meistens blieb sie eher für sich. Vor allem seit der Trennung von ihrem Verlobten vor etwa 150 Jahren. Priester und religiöse Gegenstände musste sie jedoch meiden, weswegen sie wenn sie in die Kirche ging dort immer alleine war und sich meistens in den hinteren Reihen platzierte.

Als sie sich mit schnellen Schritten von der Kirche entfernte stieß sie mit einem Mann zusammen. Sie erschrak fürchterlich, da dieser Mann mit seiner Kutte doch sehr wie ein Priester wirkte, auch wenn er nicht nach Weihrauch, welches ihr schaden konnte roch. Sie sprang reflexartig von ihm weg, musste aber feststellen, dass ihre alte Muskelverletzung ihr zu schaffen machte. Sie kam nur unter Schmerz wieder auf die Beine. "Verzeihung.", sprach sie. "Ich wollte sie nicht anrempeln Hochwürden." Sie hob ihren leeren Korb auf. Sie musste zugeben, dass sie ein wenig durst verspürte, doch sie konnte schlecht vor diesem Mann die einzige Blutkonserve die sie bisher ergattern konnte zu sich nehmen. Immerhin war sie eine Dame aus adeligen Hause und es ziemte sich nicht. Auch nicht für einen Vampir.
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Andy Lehmann

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BeitragThema: Re: Hilfe, ein Priester!    Sa 19 Sep 2015 - 19:27

Unsere Hochzeit war schon toll gewesen, aber leider gingen danach die Probleme erst richtig los. Alles war schiefgegangen und zuletzt hatten wir uns sogar auseinandergelebt. Ich mußte grinsen, als ich daran dachte, wie ich fast zu meiner eigenen Hochzeit zu spät gekommen wäre, weil die Ringe in der Kanalisation gelandet waren. DAS war was gewesen. Und wie ich nicht einmal mehr duschen konnte. Zum Glück hatte keiner etwas gemerkt. Nur Charlie, Milla und Tom wußten Bescheid.

Als ich genug hatte und wieder raus wollte, stieß ich plötzlich mit einer jungen Frau zusammen, die sich sofort bei mir entschuldigte. „Bei mir ist alles in Ordnung, vielen Dank!“ Doch vorher sprang sie von mir weg. Hatte sie etwa Angst vor mir? Nur schwer kam sie wieder auf die Beine. „Aber kann ich Ihnen helfen?“, fragte ich sie und wollte ihr aufhelfen. Das schien hier offenbar normal zu sein, jemanden kennenzulernen, dachte ich amüsiert und mußte an Alena denken, die ebenfalls in mich reingerannt war. Dann stutzte ich aber, als sie mich mit Hochwürden ansprach. „Hochwürden? Ach, Sie meinen, wegen meiner Kleidung?“ Sicher, auf den ersten Moment mochte ich in meiner Aufmachung tatsächlich wie ein Geistlicher aussehen, doch spätestens wenn man das Amulett sah, wußte man, daß ich doch einem etwas anderem Kult angehörte. Ich klärte es aber noch nicht sofort auf.
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Katharine Devue

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Tief im dunkeln der Nacht

BeitragThema: Re: Hilfe, ein Priester!    Sa 19 Sep 2015 - 19:42

"Besser... nicht Hochwürden. Aber dennoch danke für dieses Angebot.", sprach Katharine, war jedoch verwirrt. Anscheinend war er wohl doch kein Priester, aber was dann? Etwa noch etwas gefährlicheres? Sie war bereits vielen Gestalten begegnet, die sie besser mied. "Es ist nur eine... schlimme Erinnerung. Lange her. Aber es tut leider noch heute weh.", sprach sie zurückhaltend. Sie war zwar nicht schüchtern, aber sie wollte keineswegs zu viel Preis geben. Weder was sie war, noch wer sie wirklich war. Sie war die letzte ihres Adelshauses und wollte keineswegs wie eine Prinzessin behandelt werden. Selbst ihre Angestellten wussten dies.

"Ich wollte sie nicht belästigen. Und es ist mir furchtbar peinlich sie mit Hochwürden angesprochen zu haben. Aber sie sehen in der Tat einem Priester verblüffend ähnlich mit ihrer Kutte und ich neige dazu mich von Geistlichen fern zu halten. Das hat Gründe welche sie wohl nicht verstehen würden.", sprach sie.
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Andy Lehmann

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BeitragThema: Re: Hilfe, ein Priester!    Sa 19 Sep 2015 - 21:05

Die Frau war der festen Überzeugung, daß ich ein Priester war, wollte aber nicht, daß ich ihr half, da es nur eine schlimme Erinnerung war. „Schlimme Erinnerung?“ Da hatten sie ja was Gemeinsames. Sowas lag auch hinter mir. Und sie rissen nicht ab. Ein Glück, daß ich jetzt im Ring der Welt war. „Schlimme Erinnerungen kann man aber besiegen.“ Herr Danecker hätte ihr sicher mit einer Hypnosesitzung geholfen. Allerdings standen viele einer Konfrontationstherapie skeptisch gegenüber. Auch ich hatte mit Daneckers Hilfe geschafft, die Erinnerungen an meine Frau wegzuwischen. Dadurch belastete mich heute nichts mehr. Ich war mental frei und nicht mehr blockiert. „Wenn Sie wollen, können Sie es mir gerne erzählen! Solange Sie sie mit sich herumschleppen, sind Sie ständig mental blockiert!“

Die Frau entschuldige sich und wollte mich nicht belästigen. „Ach, Unsinn, das konnten Sie ja nicht wissen. Aber ich bin kein Geistlicher. Allerdings ein Auserwählter vom „Ring der Welt“. Deshalb dieses Gewand. Aber sehen Sie selbst ( ich zeigte ihr mein Amulett ), das hat nichts mit Christentum zu tun! Das Gewand trage ich nur deshalb noch, weil ich mitten in der Zeremonie hergekommen bin!“, erklärte ich ihr. Sie meinte, sie würde sich von Geistlichen fernhalten, was auch Gründe hätte, die ich nicht verstehen würde. „Woher wollen Sie das wissen?“
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Katharine Devue

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BeitragThema: Re: Hilfe, ein Priester!    Sa 19 Sep 2015 - 21:35

"Die Gründe die ich habe mich von Geistlichen fern zu halten liegen jenseits der Sterblichkeit.", sprach Katharine und sah ihn an. "Ich schweige darüber länger als sie sich vorstellen können. Wenn sie es unbedingt wissen möchten nun gut. Diese Verletzung fügte mir der Mann zu den ich am meisten liebte. Wir waren verlobt und wollten heiraten trotz allen anfänglichen Schwierigkeiten. Er und ich hatten gewisse Gemeinsamkeiten und ergänzten uns. Ich liebe ihn noch heute, aber wenn ich an jenen Abend zurück denke bin ich doch jedes mal traurig. Er verlor mitten in der Nacht aufgrund höherer Mächte seinen Verstand und griff mich an. Ich verlor unser gemeinsames Kind und mein Bein war völlig zertrümmert. Seitdem habe ich mich zurück gezogen. Auch wenn das schlimmste überstanden ist heilt der Muskel nicht. Ich war früher oft in der Oper. Es macht mir alles keine Freude mehr.

Katharine seufzte. "Ich könnte niemals einem fremden das ganze Ausmaß dieser Nacht erklären. Es gibt Dinge die andere mir niemals glauben würden oder wissen sollten.", sprach sie. "Es gibt viele Dinge zwischen Himmel und Erde von denen normale Menschen nicht die leiseste Ahnung haben. Mythen. Es steckt Wahrheit dahinter."
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Andy Lehmann

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BeitragThema: Re: Hilfe, ein Priester!    Sa 19 Sep 2015 - 22:25

Langsam, wenn auch noch sehr zögerlich begann die Frau zu erzählen, wie es zu ihrer Verletzung gekommen war. „Bei uns kamen die Schwierigkeiten erst nach der Hochzeit!“, seufzte ich. Sie erzählte eine ziemlich abenteuerliche Geschichte und daß ihr Mann plötzlich den Verstand verloren hatte und sie angegriffen hatte. „Das tut mir leid, Und man weiß nicht, wieso er so plötzlich durchdrehte? Sie dürfen aber die Hoffnung nicht aufgeben. Ich war einmal in einer ähnlichen Situation. Ich war auch schonmal durch einen Unfall vorübergehend gelähmt und es gab anfangs auch keine Hoffnung mehr. Ich wurde sogar operiert. Doch die OP führte zu keinem Erfolg. Ich fürchtete auch, für immer im Rollstuhl bleiben zu müssen. Ich wollte auch nicht mehr leben, aber dann faßte ich wieder neuen Lebensmut. Sie dürfen sich jetzt nicht einfach so aufgeben!“, versuchte ich sie zu trösten. Ich ahnte ja nicht, daß ich bald wieder in eine Situation kommen würde, wo es tatsächlich kaum noch Hoffnung für mich geben würde.

Ich lächelte sie an. „Das weiß ich. Ich bin auch nicht so beschränkt in meiner Denkweise wie normale Menschen! Ich bin ja nicht umsonst ein Mitglied vom Ring und habe Potential! Normale Menschen sehen nur das, was sie sehen wollen und verteufeln alles Unbekannte, was sie nicht kennen!“, seufzte ich. Das hatte Danecker mir schließlich so beigebracht. Und er hatte recht. Er hatte oft recht, in allem. Da ich Potential hatte, sah ich auch andere Dinge.
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BeitragThema: Re: Hilfe, ein Priester!    Sa 19 Sep 2015 - 23:10

"Ich weiß warum mein Verlobter seinen Verstand verlor... Und es ist zum Teil meine Schuld.", sprach Katharine und hörte sich seine Geschichte an. "Nun dies ist eine zum Teil traurige Geschichte, aber ich... bin kein Mensch. Was ich bin geht über normalen Menschenverstand hinaus. Aber ich möchte sie nicht mit solchen Dingen belästigen. Sie würden es vermutlich sowieso nicht verstehen. Niemand kann das Ausmaß dieser Dinge verstehen. Darum tragen wir solch grausame Bezeichnungen. Nur wegen schwarzen Schafen welche ohne Skrupel für ihr überleben sorgen. Alle sehen nur das Monster und sie würden es auch wenn ich es ihnen verraten würde. Jeder. Entweder dies oder sie halten mich für verrückt."
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BeitragThema: Re: Hilfe, ein Priester!    Sa 19 Sep 2015 - 23:23

Sie gab nun zu, daß sie sogar teilweise schuld war, daß ihr Verlobter den Verstand verlor und daß sie gar kein Mensch sei. Das verstand ich nicht so ganz. Was sollte sie sonst sein? „Wie meinen Sie das? Sind Sie ein überirdisches Wesen? Ich kann mir das denken, denn hier ist schließlich der Ort der absoluten Reinheit! Hier gibt es Dinge, die es in meinem bisherigen Zuhause nicht gibt. Eine Art Engel?“ Ja, sie mußte so Etwas wie ein Lichtwesen sein. Allerdings wenn sie das war, warum hatte sie dann eine Verletzung? Engel waren doch eigentlich unverletzlich. „Ich bin auf jeden Fall bereit, Euch kennenzulernen, denn ich habe mit meiner Vergangenheit abgeschlossen, um mich voll und ganz auf die Zukunft vorzubereiten!“ Doch sie sprach von Monstern und daß jeder sie für verrückt erklären würde. „Ich weiß nicht, aber wieso reden Sie von Monstern? Hier gibt es solche bösen doch gar nicht!“, war ich mir sicher. Dann wäre das schließlich nicht der Ort der Erkenntnis. Sie hatte mich doch ziemlich verwirrt.
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Katharine Devue

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BeitragThema: Re: Hilfe, ein Priester!    Sa 19 Sep 2015 - 23:52

"Es gibt böses in der Welt. Seien sie Sicher.", sprach Katharine. "Es ist sehr lange her gewesen. Ich war die einzige Tochter des Barons de Devue. Eines alten Französischen Adelsgeschlechtes. Ich sang im Königshaus. Damals ging die Pest um. Und ich erkrankte. Dass ich überlebte verdanke ich einem Biss. Dieser Biss ist über 700 Jahre her. Genau gesagt 760 Jahre. Ich bin die letzte Baroness meines Blutes." Sie zeigte ihm ihre Vampirzähne und ließ sie aber wieder verschwinden. "Ich zeige sie ungerne.", sprach sie. "Ich bin genau das was sie denken was ich bin. Ich sauge Blut, wenn ich es auch nicht gewaltsam irgendwelchen Opfern entsauge. Vampire sind für Menschen Existenzen des Teufels. Dabei gibt es so viele die wie ich ein anderes Leben leben. Es versteht niemand. Vampire... Nur ein Mythos, Kreaturen der Dunkelheit. Blutrünstige Bestien. Viele Beschreibungen."
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BeitragThema: Re: Hilfe, ein Priester!    Di 29 Sep 2015 - 20:11

Doch die Frau meinte, es gäbe sehr wohl Böses. „Aber das kann ich mir nicht vorstellen. An diesem Ort?“ Niemals. Dann erzählte sie, daß sie die Tochter eines Barons war und immer im Königshaus gesungen hatte. „Sie überlebten die Pest, dank eines Bisses?“ Seltsame Frau. Dann mußte sie ja schon uralt sein. Aber sie sah zumindestens nicht so aus. Anschließend zeigte sie mir auch noch ihre Zähne. „Sie sind…“ Ich wagte es kaum auszusprechen und wich ein paar Schritte zurück. Es gab doch gar keine Vampire. Nur im Märchen oder in Horrorfilmen. Nein, das war absolut unmöglich. Es konnte nur so sein, daß sie es sich einbildete, einer zu sein. „Natürlich gibt es auch keine echten Vampire. Ja, sie sind normalerweise nur ein Mythos.“ Ich grinste. „Ah, Fan von Vampirfilmen! Fast wäre ich drauf reingefallen!“ Denn an einem Ort der Reinheit gab es nicht solch schräge Kreaturen. Das sagte schon allein der logische Menschenverstand. Und ich fragte mich gerade, was Danecker dazu gesagt hätte. „Aber Sie haben einen guten Zahnarzt!“ Bestimmt hatte sie sich ihre Zähne so schleifen lassen. Aber warum? Wieso wollte einer unbedingt ein Blutsauger sein? Sie waren hier doch nicht auf einem Kostümfest. Aber es war ekelhaft, tatsächlich Blut zu saugen. Ob sie es tatsächlich tat?
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Katharine Devue

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BeitragThema: Re: Hilfe, ein Priester!    Di 29 Sep 2015 - 21:26

"Sehr wohl. La Peste.", sprach Katharine. "Ich bin 793 Jahre alt. Da ich keine Menschen beiße werde ich es ihnen auf diese Art nicht beweisen können." Sie hob verächtlich ein Augenlid hoch und nahm ihren Schal von ihrem Hals wobei sie die alte Narbe am Hals offenbarte. "Vampirfilme. Ich hasse Vampirfilme. Und die echten Vampire haben keine Fans. Vampirfilme sind eine der Grunde warum Reinblüter und gebissene wie ich in einen Topf geworfen und gehasst werden. Diese Zähne berührten niemals Haut." Sie hielt inne. Dank ihrer Empatischen Kräfte spürte sie was er fühlte. "Sie zweifeln, haben aber auch einen kleinen Hauch Angst. Die Angst ist zumindest bei mir unbedeutend." Ihre Vampirzähne verschwanden und sahen wieder normal aus. "Meine Zähne... Beim Zahnarzt. Der war wirklich gut."
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Andy Lehmann

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BeitragThema: Re: Hilfe, ein Priester!    Di 13 Okt 2015 - 18:13

Angeblich war Katharine schon 793 Jahre alt. „Ja, wer´s glaubt!“ Sie meinte, da sie keine Menschen beißen würde, würde sie es mir nicht auf die Art beweisen können. „Da habe ich aber nochmal Glück gehabt.“ Ich hatte auch nicht sonderlich Lust, von ihr gebissen zu werden. Jetzt zeigte sie auch noch eine Narbe am Hals. „Igitt, Sie machen das wirklich!“ Doch es gab scheinbar einen Unterschied zwischen den Vampiren in den Filmen und gebissene. „Aha, na so genau habe ich mich noch nie mit Vampiren befasst. Aber es beruhigt mich, daß Ihre Zähne noch nie Haut berührt haben!“ Sie konnte allerdings spüren, daß ich Angst hatte. „Ich? Ach Quatsch!“, log ich. Das fehlte noch, zuzugeben, Angst zu haben. Das mit dem Zahnarzt fand sie wirklich witzig. „Das ist einfach nur logisch, wenn man die Sache mit dem realistischen Menschenverstand betrachtet! Aber auf ein Kostümfest hätte ich jetzt auch keine Lust!“
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BeitragThema: Re: Hilfe, ein Priester!    Fr 16 Okt 2015 - 1:22

"Es ist an sich nicht schwer. Es gibt Reinblüter, welche als Vampire geboren werden und gebissene wie mich, welche vorher Menschen waren. Reinblüter sehen Vampire wie mich als Abschaum an und halten viele von uns als Sklaven. Zumindest war es oft so. Ich gehöre zu denen die nach dem Biss ihre Seele behielten, es gibt aber auch die, die ihr aus Filmen kennt. Wilde Bluthungrige Bestien. Die gibt es unter Reinblütern auch. Beide Interessengruppen. Deswegen gibt es ein paar Reinblüter die mit uns kooperieren und uns ein gutes Leben ermöglichen. Ich habe Van Helsing zu verdanken, dass ich ein normales leben führen darf. Er hat mit mir den Rechtsstreit um mein Land geführt, mich lange Zeit als ich nichts hatte mit gesammelten Opferfreien Blut ernährt und mit ein Dach über dem Kopf geboten bis ich mein Anwesen zurück hatte und mein Titel als Witwe anerkannt wurde. Ich habe mein langes Leben auf der Bühne gestanden und Opern gesungen. Ich bin keineswegs Arm, auch wenn sich viele Dinge geändert haben.", sprach Katharine. "Sich die Zähne schleifen zu lassen, damit man wie ein Vampir aussieht finde ich traurig. Die meisten Menschen wissen nicht wie hart das Leben zu Vampiren ist."
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BeitragThema: Re: Hilfe, ein Priester!    Fr 13 Nov 2015 - 17:10

Auch wenn die Frau eindeutig eine Schraube locker hatte, so war sie doch ziemlich freundlich und versuchte mir alles zu erklären. Tatsächlich lief sie wirklich rum und tat so, als wäre sie ein Vampir. Eigentlich gehörte sie da in die Geschlossene. Eindeutig. „Achso, das heißt also, daß Ihr deshalb keine anderen Menschen beißt, weil Ihr immer noch Eure Seele habt?“ Klar, sie war ja auch in Wahrheit ein Mensch. „Also, wenn ich das richtig verstehe, drehen Reinblüter auch ganz schön ab, wenn sie ihre Seele nicht behalten dürfen, anderenfalls bleiben sie friedlich? Und woran liegt das, geschieht das per Zufall oder werdet Ihr vorher gefragt, was Ihr sein wollt?“ Sowas Idiotisches! „Das ist ja echt nett von diesem Van Helsing. Da hatten Sie wirklich Glück, an ihn zu geraten.“

Dann erzählte sie aber mal was annähernd Normales. „Rechtsstreit? Wieso das denn? Wenn ich fragen darf?“ Wieso sollte sie denn ihr Land verlieren? Ich wollte auch nicht zu indiskret sein. „Aber mich wundert ja schon, daß Sie einfach so herumspazieren und rumerzählen, ein Vampir zu sein. Haben Sie keine Angst, daß das mal nach hinten losgehen könnte?“ Sie erzählte auch, daß sie ihr Leben lang auf der Bühne gestanden und Opern gesungen hatte. „Da haben Sie ja wenigstens einen schönen Job gefunden!“ Wenn sie dadurch etwas verdienen konnte. „Ach, kommen Sie, wenn das einer macht, dann machen das die Menschen zu Karneval oder Halloween, um die anderen Leute zu erschrecken.“, grinste ich sie an. "Nicht um Euch zu beleidigen!" Aber es klang ehrlich, was sie sagte. Daher meinte ich dann milder: „Nein, das können wir wirklich nicht. Und ich bin auch ganz froh, mitten im Leben zu stehen und keiner zu sein!“
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Katharine Devue

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BeitragThema: Re: Hilfe, ein Priester!    Sa 14 Nov 2015 - 3:09

"Es gibt nur wenige Vampire die nicht den Verstand verloren haben. Man benötigt eine Starke Seele und den guten Willen um nicht wie andere zu enden. Kommen sie und ich beweise ihnen, dass ich keine irre bin.", sprach Katharine und machte sich auf dem Weg in ein Museum in welchem gerade eine Ausstellung Französischer Adelshäuser lief. "Frauen meines Standes verloren oft das Land welches ihnen rechtmäßig gehörte, wenn sie zu Witwen wurden. So wäre es auch mein Schicksal gewesen. Mittellos zu enden. Darum der Rechtsstreit.", sprach sie. "Sie wollen wissen, warum ich ihnen dies alles sage? Damit sie verstehen, worein sie selbst geraten sind. In eine Fanatische Gruppe Unwissender. Ich gebe ihnen die Möglichkeit die Augen zu öffnen indem ich ihnen sage wer ich bin und wo sie stehen." Sie führte ihn von Saal zu Saal bis sie in einen Raum kamen welcher ein einziger Stammbaum war. "Dies entstammt meinem Besitz und nun achten sie nicht auf die Namen. Sie ähneln sich sehr, aber die Frau veränderte sich nie. Wie ein Klon oder wie ein Vampir der seine Namen wechselt. Dieses Exponat wurde unabhängig datiert und dieser Stammbaum ist 1000 Jahre alt. Er wurde komplett abfotografiert und hier ausgestellt. Über 700 Jahre nur eine Frau. Und nur ein Mann vor langer Zeit. Ein mal verheiratet."
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